Der Naturpark Sierra María-Los Vélez ist der nördlichste der Provinz und wurde 1987 gegründet. Auf 22.500 Hektar breitet er sich in beeindruckender Schönheit aus, wobei sich ein rauhes Gelände mit schattigen Wäldern und den im Wintern verschneiten Berggipfeln verbinden und so einen Kontrast zur Trockenheit bilden, die sonst die Landschaft Almerías bestimmt.

Die pflanzliche Biodiversität umfasst im Naturpark 1.200 Arten, wobei eine der wichtigsten Erscheinungsformen die Steineichenhaine sind, die man auf über 1.000 Metern findet. Aber die grösste Oberfläche an Vegetation wird von den Kiefernwäldern eingenommen, von denen man zwei Arten vorfindet: die Aleppo- und die Schwarzkiefer.

Die Fauna des Naturraumes erlangt besonderes Interesse aufgrund der einheimischen Arten. Greifvögel durchziehen die Lüfte und es ist nicht schwer, einen Steinadler, Schlangenadler, Zwergadler, Mäusebussard, Sperber oder Wanderfalken zu sehen. Der Gänsegeier ist jüngst wieder ausgewildert worden.

Die Säugetiere sind reichlich in den Wäldern vertreten, beispielsweise Wildkatze, Ginsterkatze, Fuchs oder Iltis, die sich ihren Lebensraum mit Eichhörnchen und Reptilien teilen.