Im Naturpark Sierra María-Los Vélez, in der Region, die seinen Namen trägt, befinden sich einige der weltweit wichtigsten Felsüberhänge und Höhlen. Und dies nicht nur wegen ihrer besonderen Natur, sondern weil sie Felsmalereien von hohem künstlerischen Wert beherbergen, die auf ein Alter von mehr als 18.000 Jahren datiert wurden.
Im Jahre 1998 wurden die Zeichnungen und Malereien der Mittelmeerküste der Iberischen Halbinsel, die mit Andalusien sechs Autonome Regionen umfasst, zum Kulturerbe der Menschheit erklärt. In dieser Region wurden Spuren dieser prähistorischen Kulturzeugnisse entdeckt, wobei Almería, und hier besonders Los Vélez, eine der fundreichsten Regionen ist. Hinsichtlich der Felsüberhänge und Fundstätten liegen in dieser Gegend 25 der 79 Ensembles von Felsmalereien, die in Andalusien gefunden worden.
Sie sind verteilt auf die vier Gemeindebezirke, in Höhlen und Felsüberhängen wie Lázar, Queso, Maina, Chiquita, die Schlucht von Santonge, Lavadero de Tello, Cama del Pastor, Cueva de Ambrosio, Gabar, Tejera, Colmenas, Yedra, Letreros, Molinos, Panal, Hoyos und Las Covachas.